mit Frugalismus weniger arbeiten und die Freizeit genießen

Frugalismus für Anfänger: Mit diesen 7 simplen Tipps sparsamer Leben

Stell dir vor, du bist finanziell abgesichert, arbeitest weniger oder gar nicht mehr und hast Zeit für die wichtigen Dinge. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Nicht für Frugalisten. Durch konsequente Sparsamkeit und clevere Investments verwirklichen sie ihre Träume.

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Was ist Frugalismus?

Es klingt wie ein neuer Trend, dabei gibt es Frugalismus schon eine kleine Ewigkeit. Ins Deutsche übersetzt heißt Frugalismus so viel wie Sparsamkeit und Genügsamkeit. Ein früher Verfechter einer frugalen Lebensweise war der Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau. In seinem Buch Walden prägte er den Begriff des einfachen Lebens. Auch diese Idee war nicht neu. Schon die frühen griechischen Philosophen haben ähnliche Theorien entwickelt. 

Der breiten Masse wurde der Frugalismus durch den amerikanischen Blogger Mr. Money Mustache bekannt. Dieser löste mit seinen Artikeln einen wahren Hype des frugalen Lifestyles aus. 

In diesem Sinne wird Frugalismus heute nicht nur mit einem einfachen Lebensstil gleichgesetzt. Es geht viel mehr darum, durch ein enthaltsames und bewusstes Leben Geld zu sparen. Viele Frugalisten verfolgen das Ziel, durch ihre Sparsamkeit und clevere Investments früher in Rente zu gehen. Finanzielle Freiheit ist also ein Ziel des Frugalisten. Sie wollen ihrem Job im Hamsterrad entfliehen und mehr Zeit für die Dinge haben, die ihnen wichtig sind. 

Sie wünschen sich mehr Freiheit.

Rente mit 40

Heute ist unter Frugalisten ein regelrechter „Wettbewerb“ ausgebrochen, wer am sparsamsten leben kann und auf was dabei verzichtet wird. Der Renteneintritt mit 30 oder 40 ist für viele Frugalisten ein erklärtes Ziel.

Kann man mit 40 in Rente gehen?

Falls du wissen willst, mit welcher Sparrate du wann in Rente gehen kannst, dann hilft dir ein Rentenrechner. Ein Rentenrechner sagt dir auf Basis deiner monatlichen Sparsummen voraus, wann du in Rente gehen kannst. 

Diese Rechner und der „Wettbewerb“ sind für viele Frugalisten eine tolle Motivation.

Ein sehr bekannter Frugalist in Deutschland ist Oliver, der auf Frugalisten einen Rechner zur Verfügung stellt. Dort kannst du dir anhand deiner Einnahmen, deiner Sparquote und deines Vermögens berechnen lassen, ob die Rente mit 40 für dich infrage kommt. 

Auf Geldschnurrbart hat Florian Wagner gemeinsam mit der Journalistin Siri den Test gemacht: Mit 40 in Rente gehen – klappt das?

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Nice to know!
Um bereits mit 40 in Rente gehen zu können, benötigst du eine monatliche Sparrate von mindestens 60 %. Dieses ambitionierte Ziel bleibt damit eher ein Konzept für Gutverdiener.

Wie viel Geld braucht man zum Leben?

Wie du auch in dem Video mit Florian von Geldschnurrbart siehst, ist dein erster Schritt in den frugalen Lebensstil zu wissen, wie viel Geld du zum Leben brauchst. Das ist ganz unabhängig davon, ob du einen früheren Renteneintritt planst oder nicht. 

Den Überblick über deine regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben erhältst du am besten mit einem Haushaltsbuch. Dafür gibt es Apps oder du legst dir eine Excel-Tabelle an.

Tipp!
Die in dem Beitrag genutzte Excel-Tabelle gibt es zusammen mit dem Buch von Florian Wagner: Deine Finanzen in 7 Tagen. Schritt-für-Schritt den Grundstein für deinen Vermögensaufbau legen.

Ich nutze seit Jahren bereits die Google-Tabelle vom Frugalist Oliver, dort trage ich jede einzelne Ausgabe ein. Das Tolle ist, dass du dich nach einigen Tagen an die Dokumentation deiner Ausgaben gewöhnt hast. Ich mache das so: jedes Mal, wenn ich mein Portemonnaie zurück in meine Tasche lege, nehme ich mein Handy und trage die Ausgabe in die Tabelle ein. Jedes Mal, wenn ich einen Artikel Online kaufe und die Rechnung per Mail erhalten habe, trage ich die Ausgabe in die Tabelle ein. 

Das dauert nicht lange, aber das Bewusstsein darüber, wie viel du wofür monatlich ausgibst ist ein wichtiger Schritt in deine finanzielle Unabhängigkeit.

Auch bei Madame Moneypenny gibt es eine tolle Vorlage für ein Haushaltsbuch. Hier geht es zum Haushaltsbuch. 

Wofür Frugalisten kein Geld ausgeben

Frugalisten haben nicht nur ihre regelmäßigen Ausgaben im Blick, sondern sie hinterfragen sie auch. Frugalisten geben kein Geld für den Neuwagen oder die größere Wohnung aus, weil sie jetzt ja ihr Studium beendet haben. Sie kaufen keine Klamotten, die sie nicht brauchen. Sie kaufen sich nicht jedes Jahr das neue Smartphone mit der besseren Kamera. 

Frugalisten hinterfragen aber auch die kleinen, unauffälligen Ausgaben. Hier ein Coffee-to-go, da ein belegtes Brötchen am Bahnhof. Einzeln betrachtet sind das keine großen Summen. 

Aber machen wir mal eine grobe Rechnung: 

Du fährst jeden Morgen bei deiner Lieblingsbäckerei vorbei und kaufst einen Coffee-to-go für 2,10 €. Nach 5 Arbeitstagen kostet dich dieser Luxus bereits 10,50 € und nach einem Monat 42 €. In einem Jahr gibts du 504 € für deinen Coffee-to-go aus. 

Dazu nimmst du noch ein belegtes Brötchen für deine Frühstückspause. Das Brötchen kostet 2,30 €. Nach 5 Arbeitstagen sind wir da bei 11,50 €, nach einem Monat sind es 46 € und nach einem Jahr 552 €. 

Für deinen Besuch beim Bäcker auf dem Weg zur Arbeit gibts du also über 80 € im Monat aus. Natürlich kostet auch der Kaffee und das Frühstück von zu Hause. Allerdings kostet eine große Tasse Filterkaffee circa 30 Cent und für eine Scheibe Brot bezahlst du im Durchschnitt 13 Cent. 

Worauf ich hinaus will: 80 € im Monat ist sehr viel Geld, wenn man bedenkt, dass du bereits mit 25 € monatlicher Investition aktiv dein Vermögen aufbauen und für deine Rente vorsorgen kannst.

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Welche Formen von frugalem Leben gibt es?

Mittlerweile haben sich verschiedene Formen des Frugalismus entwickelt. Frugalismus drückt sich heute nicht mehr nur in der puren Sparsamkeit und einem früheren Rentenbeginn aus. Wobei diese Form des frugalen Lebensstils die verbreitetste Bewegung ist.

FIRE Frugalismus

Das ist die bekannteste Form und die, durch die Frugalismus weltweit Berühmtheit erlangte. FIRE bedeutet „Financial Independence, Retire Early“. Ins Deutsche übersetzt heißt es „Finanzielle Unabhängigkeit (oder Freiheit) und früher Ruhestand“.  

Diese Bewegung hat der bereits genannte Mr. Money Mustache bekannt gemacht. Das Ziel ist hier in erster Linie, in seinem Leben auf so vieles wie möglich zu verzichten, die Sparrate maximal zu vergrößern, um dann frühzeitig in Rente gehen zu können. 

Dieses finanzielle Ziel sollte im besten Fall mit einem greifbaren Ziel in Verbindung stehen. Das kann zum Beispiel das permanente Um-die-Welt-reisen oder das Traumhaus am Meer sein. 

Für viele ist die reine Verheißung der frühen Rente ein zu schwaches Ziel. Es ist zu sehr auf Geld fokussiert. Und da der Weg dorthin sehr lang sein kann, geben viele frühzeitig auf. 

Wenn du dich für diese Form des Frugalismus interessierst, solltest du dir noch weitere Ziele setzen, um leichter am Ball zu bleiben. Hier können dir die anderen Formen des frugalen Lebensstil eine Inspiration sein.

Der ökologische Frugalismus

Das Bewusstsein für unsere Umwelt hat bei vielen Menschen in den letzten Jahren stark zugenommen. Zu oft haben wir Bilder von riesigen Müllbergen gesehen, von Dingen, die entsorgt werden, obwohl sie noch voll funktionsfähig sind. Oder von Kleidungsstücken, die vernichtet werden, nur weil die Kosten für eine Aufbereitung nach dem Rückversand zu hoch sind. Es wundert nicht, dass viel mehr Menschen bewusster mit ihrem Hab und Gut umgehen. Neukäufe werden heute oft hinterfragt. Brauche ich wirklich ein neues Kleid? Funktioniert das Smartphone vielleicht doch noch ein Jahr länger?

Ökologischen Frugalisten ist bewusst, dass Müll schlecht für unsere Umwelt ist. Sie entscheiden sich in erster Linie auf Basis ökologischer Aspekte für einen frugalen Lebensstil. Sie sind bereit, weniger zu konsumieren und gleichzeitig mehr Geld für hochwertige Produkte auszugeben. Auch sie sparen Geld, weil sie verzichten. Nur ist es für sie nicht der Hauptzweck des Frugalismus.

DIY Frugalisten

DIY Frugalisten sind Menschen, die gerne in selbst gebauten Häusern oder ausgebauten Vans leben. Die ihre Kleidung an der Nähmaschine nähen oder das Gemüse aus dem eigenen Garten genießen. 

Natürlich sind Menschen, die diesen Interessen nachgehen, nicht automatisch Frugalisten. Aber solche, die es sind, entscheiden sich bewusst für diesen Lebensstil. Sie möchten Traditionen am Leben erhalten und klassische analoge Erfahrungen machen. 

In unserer digitalen und schnelllebigen Welt verwundert es nicht, dass sich viele für diese Art des Lebens entscheiden. Es ist eine besondere Form der Entschleunigung, die auf den genannten Werten basiert.  

Auch mit dieser Form des Frugalismus kann Geld gespart werden, aber dieser Aspekt steht nicht unbedingt im Mittelpunkt.

Der spirituelle Frugalismus

Beim spirituellen Frugalismus richtet sich das Leben auf einen speziellen Glauben oder eine Überzeugung aus. Auch deine finanziellen Entscheidungen basieren darauf. Der frugale Weg unterstützt deine spirituellen Entscheidungen oder besser gesagt deinen Lebensstil. 

Wenn du dir die unterschiedlichen Religionen einmal genauer anschaust, wirst du ganz schnell feststellen, dass in allen ein frugaler Lebensstil gepredigt wird. Diese Erfahrung – mit einer minimalen Anzahl an materiellen Dingen Zufriedenheit zu erlangen – ist hier prägend. 

Das Wort und die Bedeutung der Askese mag dir vielleicht bekannt sein. Es bedeutet nichts anderes als Enthaltsamkeit. Frugalismus im spirituellen Sinne ist damit jedoch nicht gleichzusetzen. Du entscheidest dich beim Frugalismus bewusst für diesen Lebensstil. 

Frugalismus ist freiwillige Enthaltsamkeit. 

Das heißt nicht, dass du auf alles verzichten musst. Viel mehr entscheidest du selbst, was dir wichtig ist. Und beim spirituellen Frugalismus geschieht das in Kombination mit deinem Glauben.

Frugalismus vs. Minimalismus - was ist der Unterschied?

Frugalismus und Minimalismus werden oft als Synonym verwendet. Auch wenn es viele Gemeinsamkeiten gibt, unterscheiden sie sich in einigen wesentlichen Punkten. 

Beim Minimalismus geht es in erster Linie nicht darum, viel Geld zu sparen. Viel mehr ist es eine Lebenseinstellung, in der du bewusst nach deinen eigenen Einstellungen und Bedingungen lebst. Du kreierst dir deine persönliche Lebensphilosophie und dein Wertesystem. Natürlich ist das auch als Frugalist möglich. 

Du willst mehr über Minimalismus erfahren? Hier gibt es den ultimativen Guide für dein minimalistisches Leben.

Im Gegensatz zum Frugalisten hast du als Minimalist nicht unbedingt ein Problem damit, Geld auszugeben. Du bist nicht permanent auf der Suche nach dem günstigsten Preis. Als Minimalist hinterfragst du sehr ausgiebig, ob du eine bestimmte Sache brauchst oder nicht. Wenn du dich für einen Kauf entscheidest, kommt es dir nicht allzu sehr auf den Betrag an. Es ist viel mehr ein bewusster Konsum. Jede Sache, die du kaufst, nimmt deine Zeit in Anspruch. Du musst sie kaufen, sie nutzen, pflegen, du ziehst mit ihr um und du musst dich um den Verkauf oder die Entsorgung kümmern. Im Minimalismus fragst du dich, ob dir dieser Gegenstand der Zeitaufwand wert ist. 

Als Minimalist steht sparsam leben nicht unbedingt an erster Stelle. Du gibst auf Basis deiner Einstellung zwar nicht viel Geld aus, aber du sparst auch nicht bewusst an jeder Ecke. Dir geht es um Zufriedenheit und um deine persönlichen Werte. 

Minimalismus ist ein ganzheitlicher Ansatz: Durch reine Sparsamkeit in deinem Leben etwas ändern zu können, ist für Minimalisten nicht der richtige Ansatz. Wichtig ist zu entscheiden, anders zu konsumieren.

Wie schon gesagt, ist alleinige Sparsamkeit oft ein zu schwacher Antrieb oder ein zu kleines Ziel. Die Kombination aus Frugalismus und Minimalismus kann jedoch letztendlich zu einer vollkommenen Symbiose werden. 

Das ist natürlich immer abhängig von deinem ganz persönlichen Ziel und sollte mit diesem in Übereinstimmung gebracht werden.

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7 Tipps für Frugalisten

Du möchtest gerne frugal leben oder es einfach mal ausprobieren? Die folgenden Tipps helfen dir bei der Umsetzung. 

1. Plane dein Essen
Es klingt einfach, ist für viele aber kompliziert. Dabei haben diverse Studien herausgefunden, dass die Planung deiner Mahlzeiten in Verbindung mit Großeinkäufen langfristig Geld spart. 

Die Erstellung eines Planes ist eigentlich ganz leicht. Versuche einfach für eine Woche deine Mahlzeiten festzulegen und am Anfang der Woche alles Notwendige dafür einzukaufen. 

Du wirst wahrscheinlich schon nach der ersten Woche feststellen, dass du eine Menge Geld sparst. 

Durch sparst aber nicht nur durch Großeinkäufe. Sobald du dir Gedanken darüber machst, wie deine kommende Woche verläuft, kannst du auch Snacks für Unterwegs vorbereiten. 

2. Verkaufe Dinge, die du nicht brauchst

In jeder Wohnung schlummern viele Schätze, die oft nicht mehr gebraucht werden! Nimm dir am Wochenende einen Tag Zeit und gehe durch jeden Raum. Nimm jedes einzelne Teil in die Hand und frag dich, ob du es wirklich noch brauchst. Wenn nicht, leg es in einen Karton. Die aussortierten Sachen kannst du dann auf verschiedenen Plattformen verkaufen. So machst du sie nicht nur zu Geld, sondern befreist dich auch von unnötigem Kram. 

Gebrauchte Elektrogeräte verkaufst du zum Beispiel bei rebuy* und wirkaufens*

3. Kaufe gebrauchte Dinge 

Die Menschen geben heute oft Dinge weg, die wie neu sind. Als Frugalist kannst du davon profitieren. Wenn du etwas Neues brauchst, versuche es gebraucht zu kaufen. Das ist nicht nur gut für deinen Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Ganz egal, ob es sich um ein neues Smartphone oder eine Jeans handelt. So sparst du eine Menge Geld und bekommst bei einer guten Recherche neuwertige Lieblingsteile. 

Gebrauchte Geräte findest du bei refurbed* oder asgoodasnew*

Elektrogeräte kaufe ich seit Jahren nur noch gebraucht. Ich habe beispielsweise Anfang des Jahres mein Lenovo Thinkpad bei Greenpanda* gekauft. Super ist, dass du bei Greenpanda dein Notebook individuell auf deine Bedürfnisse anpassen kannst. Für mich ist ein leistungsstarkes Notebook wichtig, daher habe ich zum Beispiel eine höhere Systemleistung gewählt.

Du musst bei gebrauchten Geräten also in Sachen Flexibilität und Komfort auf nichts verzichten. 

Besonders viel Geld spart man auch beim Kauf von gebrauchten Smartphones. Da gebrauchte Smartphones in der Anschaffung viel günstiger sind, kannst du darüber hinaus auf einen Mobilfunkvertrag, der nach einigen Monaten in den allermeisten Fällen überteuert ist, verzichten. 

4. Hinterfrage deine Abos

Du hast Netflix, Amazon und Sky Ticket abonniert? Hinterfrage, ob du all diese Abonnements wirklich brauchst. Behalte die Abos, die du häufig benutzt. Alles andere fliegt raus. Das betrifft nicht nur Streaming-Dienste. Auch deine Fitnessstudio-Mitgliedschaft hat wenig Sinn, wenn du zum letzten Mal bei der Anmeldung dort warst. 

Abonnements sind eine der größten finanziellen Fallen, da wir sie gerne vergessen. 

5. Fahr Fahrrad oder geh zu Fuß

Ein Auto ist teuer. Nicht nur der Sprit kostet Geld, sondern auch alle laufenden Kosten und die Versicherung. Viele Frugalisten, die in Städten leben, verzichten auf ein Auto. Außerdem ist Auto fahren in der Stadt stressig und oft ist man mit dem Fahrrad sogar schneller am Ziel. 

Weiterer Pluspunkt: Du lernst viele neue Ecken in deiner Stadt kennen. Denn beim Spazierengehen und Radfahren nimmst du die Welt ganz anders wahr. 

 6. Achte auf Rabatte und Coupons

Mit Rabatten kannst du eine Menge Geld sparen und sparsam leben! Auch wenn es Zeit kostet, lohnt sich das Suchen auf Vergleichsportalen und Sammeln diverser Rabattcodes. 

7. Zieh in eine kleinere Wohnung

In einer Großstadt lebt es sich teuer. Aber auch in ländlichen Gegenden kannst du bei der Miete eine Menge Geld sparen. Statistisch betrachtet, lebt jeder Einzelne von uns heute auf viel größerem Raum als früher. Meistens wird dieses Mehr an Raum aber nicht benötigt. Es ist reiner Luxus. Frage dich, ob du auch auf kleinerem Raum gut leben könntest. Du sparst nicht nur Miete, sondern auch bei den oft höheren Nebenkosten.

Bücher über Frugalismus

Diese Bücher helfen dir beim Einstieg in dein frugales Leben.* 

  • Rente mit 40: Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus von Florian Wagner
  • Ich gönn’ mir Freiheit: Wie genügsamer Konsum zu weniger Arbeit und mehr Freiheit führt von Patrick Hundt 
  • 100 Tipps für Frugalisten – Mit Konsumverzicht zur finanziellen Unabhängigkeit: Die Strategie zur Rente mit 40 von Michael Robert
  • Reich dank Frugalismus – Wie Du dich ohne Verzicht und Zwang reich sparst – Minimalismus & Frugalismus – Leicht Sparen und Geld anlegen Mindset: genügsamer glücklicher minimalistisch leben von Wilhelm Langstedt

Ist Frugalismus das Richtige für dich?

Mehrere Jahrzehnte früher in Rente zu gehen ist mit großer Wahrscheinlichkeit für viele Menschen finanziell nicht umsetzbar. Ganz grundsätzlich muss auch jeder für sich entscheiden, in welchem Ausmaß sie oder er sich im Alltag finanziell einschränken möchte. Für mich führt ein sparsames und genügsames Leben zu mehr Zufriedenheit. Aber ich arbeite gerne und ich möchte auch nicht auf alles verzichten. Ich plane gar nicht mit 40 oder 50 in Rente zu gehen. Aber ich möchte finanziell abgesichert sein, und zwar so, dass ich in meinem Berufsleben nicht jedes Projekt annehmen muss. Den Schritt in die Selbstständigkeit konnte ich zum Beispiel nur wagen, weil ich sparsam lebe, meine Ausgaben kenne und sie regelmäßig hinterfrage. 

Was meine Rente betrifft: Ich möchte nicht bis 67 arbeiten müssen und ich möchte nicht im Rentenalter in Armut leben. Was ich allerdings möchte ist, mir eine gute Versorgung leisten können, ich möchte mir leisten können Hilfe in Anspruch zu nehmen und ich möchte mir leisten können in den Urlaub zu fahren. 

Diese Ziele kann ich erreichen, indem ich meine Ausgaben kenne, sparsam lebe und einen Teil meiner Einnahmen investiere. 


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Bildnachweis

Titelbild:
retrorocket / Shuttertsock.com

 

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