minimalistischer kleiderschrank - alles passt zusammen

Minimalistischer Kleiderschrank – mit wenig Aufwand zum perfekten Look

Bist du müde davon, dir jeden Tag überlegen zu müssen, was du anziehen sollst? Damit ist jetzt Schluss – mit einem minimalistischen Kleiderschrank startest du endlich entspannt in den Tag und hast mehr Zeit für die wichtigen Dinge. Dieser Artikel bietet dir zahlreiche Tipps und Methoden auf dem Weg zur minimalistischen Garderobe und du erfährst, wie du deinen Kleiderschrank effektiv ausmisten kannst. 

Mach dich bereit für deinen perfekten Look. 

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Minimalismus im Kleiderschrank

Lebe einfach, aber stilvoll. Das ist die Philosophie hinter dem Minimalismus. Für mehr Klarheit und Freiheit konzentrieren sich Minimalisten zu Beginn häufig auf das Ausmisten der Wohnung und des Kleiderschranks. Wenn es um deinen Kleiderschrank geht, bedeutet das, sorgfältig zu überlegen, welche Stücke du aufnimmst und welche du loslässt. Ein minimalistischer Kleiderschrank ist eine Investition in Qualität und Klassiker, anstatt in Quantität und Trends.

Du wirst schnell merken, wie sich eine minimalistische Garderobe auch auf deine Gedanken, Gewohnheiten und Morgenroutine auswirkt. 

6 Vorteile einer minimalistischen Garderobe

Ein minimalistischer Kleiderschrank bietet viele Vorteile. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, nur Dinge aufzubewahren, die du wirklich magst und die am besten zu dir passen. 

1. Weniger Stress

Eine minimalistische Wardrobe ist für viele die perfekte Lösung für ein stressfreies Leben. Die Gründe dafür sind ganz simpel: Du findest einfacher die passenden Kleidungsstücke für den jeweiligen Anlass und du musst dich nicht jeden Morgen mit der Frage herumschlagen, was du anziehen sollst. Hierdurch sparst du enorm viel Zeit. 

Schon gewusst?
Ein minimalistischer Kleidungsstil hat auch ganz praktische Vorteile: Mit wenigen, gut kombinierbaren Kleidungsstücken werden deine Wäscheladungen einfacher zu handhaben. Du musst weniger Wäsche sortieren und die Anzahl der Waschgänge sinkt. 

2. Mehr Ordnung

Ein minimalistischer Kleiderschrank ist nicht nur eine großartige Möglichkeit, deinen Stil zu optimieren, sondern auch, um Platz zu sparen. Du kannst überflüssige Kleidung loswerden und hast mehr Raum für deine Lieblingsstücke. Hierdurch geht Kleidung nie wieder in den Tiefen deines Kleiderschranks verloren. Außerdem musst du weniger Zeit aufwenden, um den Schrank ordentlich zu halten und zu organisieren.

3. Geld sparen

Mode ist mit vielen Emotionen verbunden: Du hast einen Dopaminschub beim Shoppen, fühlst dich in deinen Klamotten wohl und freust dich über Komplimente. Vielleicht fühlst du dich aber auch schuldig, weil du wieder Klamotten gekauft hast, die du nur selten oder gar nicht trägst. Wenn du dich vor dem Kauf fragst, ob du das Kleidungsstück wirklich brauchst, ob es zu deinem Stil passt und ob du es mit deinen anderen Klamotten kombinieren kannst, begrenzt dies dein Konsumverhalten enorm und verhindert unnötige Ausgaben. 

4. Qualität vor Quantität

Ein weiterer großer Vorteil eines minimalistischen Schrankes ist, dass man auf die Qualität der Kleidungsstücke achten kann. Da du weniger Stücke besitzt, kannst du mehr Geld in hochwertigere Mode investieren. So hast du schließlich Fair Fashion im Schrank und länger Freude an deinen Errungenschaften. 

In diesen Online-Shops findest du faire, vegane und nachhaltige Mode.

5. Bestimme deinen Stil

Mit einer minimalistischen Garderobe kannst du deinen ganz eigenen Stil bestimmen. Da du nur die Dinge behältst, die dir ein gutes Gefühl geben, trägst du jeden Tag die Kleidung, in der du dich wohlfühlst. Wir alle fühlen uns besser, wenn wir in einem Outfit stecken, das uns gefällt. 

6. Nie wieder Fast Fashion

Indem du dich nur auf eine kleine Anzahl an Kleidungsstücken beschränkst, die du miteinander kombinieren kannst, bist du weniger empfänglich für Fashion Trends. Nachhaltiges Konsumverhalten ist ein Muss, wenn es darum geht, Fast Fashion zu bekämpfen.

Du willst mehr? Erfahre alles über die Probleme in der Fast Fashion Industrie

Was kommt in den minimalistischen Kleiderschrank?

Wie sieht also ein minimalistischer Kleiderschrank aus? Was sollte man unbedingt im Kleiderschrank haben?

Basics wählen.

Basics gehören zur Grundausstattung. Wähle zunächst Basics in neutralen Farben wie zum Beispiel Weiß, Schwarz, Grau und Blau. Beim Onlineshop Colorful Standard findest du eine Riesenauswahl an coolen und zeitlosen Basics, die fair und ökologisch hergestellt wurden. Der Vorteil an Basics ist, dass sie nicht aus der Mode kommen und du ohne dir den Kopf zu zerbrechen immer passend angezogen bist. Du kannst nicht nur deine Kleidung kombinieren, sondern deine minimalistische Garderobe mit Accessoires, Schuhen und Schmuck ergänzen, sodass im Handumdrehen ein neuer Look entsteht.

Farbpalette

Es geht nicht darum, völlig einfarbig auszusehen, sondern vielmehr darum, ein paar Farben zu finden, die zu dir passen und gut miteinander harmonieren. Der erste Schritt besteht also darin, deine Grundfarbpalette zu finden. So kannst du unkompliziert, ohne Stress und Zeitaufwand vielseitige Outfits kreieren.

Du weißt nicht, welche Farbpalette zu dir passt? Mit dieser Anleitung ist das kein Problem!

Stelle dir zunächst diese drei Fragen:

  1. Aus welchen Farben bestanden deine letzten drei Outfits?
  2. In welchen Farben fühlst du dich am wohlsten?
  3. Welche Farben magst du gerne, aber du trägst sie selten?

Wenn du dies getan hast, listest du die am häufigsten wiederkehrenden Farben auf. Umkreise anschließend maximal 8 der wiederkehrenden Farben. Nun, da du deine 8 Farben hast, kannst du sie in 3 Kategorien einordnen:

  • Grundfarben: 3-5 Farben, ohne die du nicht leben kannst und die sich gut miteinander kombinieren lassen. Grundfarben sind zum Beispiel Braun- und Grautöne, Olive, Schwarz, Anthrazit und Blau.
  • Farben zum Verschönern: die 3 Akzentfarben, die du zur Aufwertung eines Outfits hinzufügen kannst.

Tipp!
Bei Sophie Krüger findest du noch mehr zum Thema Capsule Colors.

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Welche Stoffe und Materialien passen zu dir?

Ein Kleidungsstück kann dir perfekt passen, aber wenn das Material nicht schön und angenehm ist, nützt es dir leider nichts. Über den Griff hinaus geht es um die Qualität des Stoffes. Wenn dein Kleidungsstück nach einmaligem Waschen nicht mehr so aussieht wie vorher, ist es eine schlechte Investition für deine minimalistische Garderobe. Durch verschiedene Materialien und Stoffe kannst du Extras und Optionen hinzuzufügen. Dies gilt umso mehr bei einer Garderobe mit reduzierter Farbpalette. Es ist zum Beispiel interessant, verschiedene Stoffe zu kombinieren, um einen einfarbigen Look abwechslungsreicher und attraktiver zu machen.

Tipp!
Du willst einen Einblick in einen minimalistischen Kleiderschrank? Dann schau doch mal bei the OGNC.

Du willst dich in Sachen Mode inspirieren lassen? Ich habe dir bei Pinterest ein Board zum minimalistischen Kleiderschrank zusammengestellt.
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Minimalistischer Kleiderschrank: die Liste

Wie viele Klamotten braucht man eigentlich? Wie viele Hosen braucht man? Welche Kleidung passt zu mir? Diese Fragen zeigen, dass der minimalistische Kleiderschrank natürlich sehr individuell ist. Lass dich dennoch sehr gerne von der folgenden Liste inspirieren.

Für die Frau:

  • drei Jacken
  • ein Blazer
  • eine helle Jeans
  • eine schwarze (Skinny-) Jeans
  • eine Chino
  • zwei kurze Hosen
  • ein Rock
  • zwei Blusen
  • drei Longsleeves
  • vier schlichte Shirts
  • zwei gestreifte Shirts
  • zwei Strickpullover
  • zwei Pullover
  • ein schwarzes Kleid
  • ein Paar weiße Sneaker
  • ein Paar schwarze Sneaker
  • ein Paar schwarze Ankle Boots
  • ein Paar Schuhe mit Absätzen
  • ein Paar Winterschuhe
  • ein Paar Sandalen

Für den Mann:

  • drei Jacken
  • ein Blazer
  • eine helle Jeans
  • eine schwarze Jeans
  • eine Chino
  • zwei kurze Hosen
  • zwei Hemden
  • ein Longsleeve
  • sechs schlichte (Polo-) Shirts
  • zwei gestreifte Shirts
  • einen Anzug
  • ein Paar weiße Sneaker
  • ein Paar schwarze Sneaker
  • ein Paar Schnürrschuhe
  • ein paar Winterschuhe

Capsule Wardrobe: So kannst du dich minimalistisch anziehen

Deine minimalistische Garderobe kann so klein sein, wie du willst. Die Anhänger der Capsule Wardrobe empfehlen, dass dein minimalistischer Kleiderschrank nicht mehr als 37 Teile enthalten sollte. Meine Erfahrung zeigt: Die Anzahl der Kleidungsstücke in der Capsule Collection reicht auf jeden Fall, für eine funktionale und gleichzeitig stilvolle Garderobe. 

Bei der Capsule Wardrobe befinden sich nur die Kleidungsstücke im Kleiderschrank, die zur jeweiligen Saison passen. Für den Sommer könnte diese Liste an Kleidungsstücken passend für dich sein:

  • 14 Blusen, Hemden und T-Shirts 
  • 6 Jacken, Pullover, Sweatshirts und Cardigans
  • 4 Kleider und Jumpsuits  
  • 8 Shorts, Jeans und Röcke 
  • 5 Sandalen und Sneaker

Wendy Mak, die Autorin von “The Capsule Wardrobe: 1,000 Outfits from 30 Pieces” schlägt für die Capsule Wardrobe 30 Kleidungsstücke vor, die allerdings für alle Jahreszeiten funktionieren sollen. Hier gibt es die Liste: 

  • 7 Unterteile (Hosen, Röcke und Shorts) 
  • 6 Oberteile 
  • 2 Kleider 
  • 6 Jacken / Sakkos / Mäntel
  • 3 Taschen / Rucksäcke / Beutel 
  • 6 Paar Schuhe / Stiefel

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Alle Listen sind Inspirationen und sollen dir helfen, deinen eigenen minimalistischen Kleidungsstil zu finden. Wir alle haben unterschiedliche Geschmäcker und Formen. Es gibt keine Patentlösung für jedes Kleidungsstück. Das Wichtigste ist, dass du dich wohlfühlst und dass dir gefällt, was du trägst! Und dein minimalistischer Kleiderschrank soll dir dabei helfen, mehr Zeit und Geld zu haben. Du sollst auf keinen Fall morgens schon gestresst von der Kleiderauswahl in den Tag starten.

Kleiderschrank ausmisten

Natürlich brauchst du jetzt nicht den gesamten Inhalt deines Kleiderschranks zu entsorgen. Mit dieser Schritt für Schritt Anleitung zeige ich dir, wie du deinen Schrank ausmisten kannst und unliebsame Kleidung aussortieren kannst.

Schritt 1: Bringt mir dieses Kleidungsstück Freude?

Es gibt so Kleidungsstücke, die möchtest du einfach immer tragen. Nimm jedes Kleidungsstück in die Hand und frage dich: “bereitet mir dieser Pullover Freude? Passt er mir gut? Ist er noch heile? Passt er in meine Farbpalette?” Solltest alle vier Fragen mit “ja” beantworten, dann behalte dieses Kleidungsstück auf jeden Fall. Solltest du auch nur eine dieser Frage mit “nein” beantworten, dann entscheide was du mit diesem Kleidungsstück machen kannst. Ist es nicht mehr heile und Flicken lohnt sich nicht, entsorgst du es. Lohnt es sich, die teure Markenklamotte zu verkaufen? Dann machst du das.

Tipp!
Bei der KonMari-Methode mistest du deine gesamte Wohnung aus, indem du dich fragst: “bereitet mir dieser Gegenstand Freude?”

Schritt 2: Im Falle eines Zögerns gibt es kein Zögern mehr

Bei einigen Sachen kannst du dich einfach nicht so richtig entscheiden? Wenn du zögerst, dann meistens, weil du das Kleidungsstück nicht behalten willst. Vielleicht ist es ein Geschenk gewesen oder es war sehr teuer und jetzt fühlst du dich schuldig. Oder du denkst, du könntest es für einen besonderen Anlass verwenden. Bedenke immer, dass deine Kleidung nicht besser wird, wenn sie jahrelang in deinem Schrank hängt. 

Vielleicht hilft es dir ja, die Sachen zu spenden oder an Freunde zu verschenken. So machst du anderen eine Freude und du hast beim Blick in den Kleiderschrank nie wieder ein schlechtes Gewissen.

Schritt 3: Stapel deine Kleidung

Es gibt in deinem Zimmer nun vier Stapel. Auf den einen Stapel kommt alles, was du behalten möchtest. Die anderen drei Stapel sind für die Kleidung, die du verkaufen, verschenken oder entsorgen willst. Einen Vielleicht-Stapel gibt es hier nicht. Du solltest auch vermeiden, Kleidung zu behalten, die du niemals tragen kannst. So überlädst du deine Garderobe nur unnötig. Beispiele dafür sind sehr grelle Farben oder außergewöhnliche Schnitte. Sei ehrlich zu dir und lege sie ebenfalls beiseite.

Die minimalistische Garderobe beibehalten

Es klingt komisch, aber ich kaufe und besitze weniger, um mich besser zu kleiden. Aber das ist nicht der einzige Grund. Die Fast Fashion Industrie hat verheerende Auswirkungen auf die Umwelt. Allein sie erzeugt jährlich mehr als eine Milliarde Tonnen Treibhausgase, so ein 2017 veröffentlichter Bericht der Ellen MacArthur Foundation. Bei diesem Tempo könnte sie bis 2050 für mehr als ein Viertel des CO2-Fußabdrucks verantwortlich sein. 

Ein verantwortungsvoller Modewechsel scheint unvermeidlich. Eine Transformation, die große Veränderungen mit sich bringt. Hierbei geht es nicht nur um die Produktion neuer Kleidung, sondern auch um die Wiederverwendung von bereits im Umlauf befindlicher Kleidung. Und während die Verbraucher in den letzten Jahren ein wachsendes Interesse an Second-Hand-Kleidung gezeigt haben, scheint ein neuer Trend an Dynamik zu gewinnen: das Mieten von Kleidung und Accessoires. Diese kannst du in einigen Online-Shops bequem von zu Hause aus ausleihen. Das geht zum Beispiel bei stay awhile oder Unown. Auch in einigen Großstädten etabliert sich das Leih-Angebot. 

Solltest du dich gegen das Leihen und für das Kaufen von Kleidung entscheiden, dann verzichte unbedingt auf Fast Fashion. Faire und vegane Mode ist zurzeit nach der Secondhand-Variante das ökologischste Mittel, um hochwertige Kleidung zu fairen Bedingungen der Arbeiter und gegen Tierleid zu erwerben.

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Bildnachweis

Titelbild:
j.chizhe / Shuttertsock.com

 

Marie ist schon viele Jahre als Beraterin und Texterin unterwegs. Seit 2019 unterstützt sie richKind mit ihrem Wissen über ausgewogene pflanzliche Ernährung. Ihre Botschaft: vegane Ernährung und nachhaltiges Leben sind vollkommen stressfrei möglich.